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Czerwensky Wochenausblick: Alle Augen auf Donald Trump
+++Montag (20.01): Am Montag wird Donald J. Trump in Washington als 47. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Zu der 60. Inauguration in der US-Geschichte werden mehrere Titanen der Tech-Industrie erscheinen. Darunter Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, OpenAI-Gründer Sam Altman und Elon Musk, der Trump als informeller Berater unterstützen soll. Im Verhältnis der Tech-Unternehmer zu dem künftigen Präsidenten hat sich eine dramatische Wende vollzogen. Während seiner ersten Amtszeit hatten Musk, Zuckerberg, Bezos und andere Trump scharf kritisiert. In der Hoffnung auf niedrigere Steuern und mehr Deregulierung für die IT-Industrie haben sie ihn aber nach der Wahl bei Besuchen in Mar-a-Lago umworben. Auch spendeten sie jeweils 1 Mill. Dollar für das Inaugurationskomitee und werden bei der Vereidigung nun mit Plätzen auf der Ehrentribüne belohnt. In einem Bruch mit der Tradition hat Trump aber auch ausländische Politiker eingeladen. Dazu zählen Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni und der chinesische Präsident Xi Jinping, der eine Delegation schicken wird. Nach den Feierlichkeiten sollen Begnadigungen für Randalierer vom 6. Januar 2021 und die Anordnung von Massendeportationen zu Trumps ersten Amtshandlungen zählen. In den darauffolgenden Tagen könnte er dann die ersten in einer Serie von Einfuhrzöllen verkünden. Trump wird indes der erste Präsident in der US-Geschichte sein, der sein Amt als Straftäter antritt. Ende Mai hatte ihn ein Gericht wegen 34 verschiedener Betrugsdelikte verurteilt. Auch wird er nur der zweite Präsident sein, der zweimal gewählt wurde, aber nicht zu direkt aufeinanderfolgenden Amtszeiten. Diese Eigenschaft zeichnete sonst nur Grover Cleveland aus, der von 1885 bis 1889 und dann wieder von 1893 bis 1897 regierte. Cleveland war nach dem US-Bürgerkrieg der erste Präsident aus der Demokratischen Partei. Er war der 22. und 24. Präsident, Trump wird ab Montag der 45. und 47. sein.
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IPO: Hedgefonds Pershing Square drängt auf US-Notierung von Universal
Die Universal Music Group (UMG) will in den USA Aktien aus dem Besitz des Hedgefonds Pershing Square von Bill Ackman anbieten. Der Investor und Milliardär drängt auf eine US-Börsennotierung des Musiklabels, das unter anderem Taylor Swift unter Vertrag hat. Eine Vereinbarung zwischen dem weltgrößten Musikkonzern und Ackmans Hedgefonds gibt Pershing das Recht, einen IPO von Universal in den USA zu verlangen, wenn er im Rahmen des Angebots Universal-Aktien im Wert von mindestens 500 Mio Dollar verkauft. Wie Universal am Mittwochabend mitteilte, hat Pershing von diesem Recht Gebrauch gemacht. Der in Amsterdam börsennotierte Konzern wird nun bis zum 15. September ein Angebot für einen Teil des Aktienpaketes von Pershing in den USA durchführen.
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Banken: US-Geldhäuser schneiden im 4. Quartal besser ab als erwartet
Die großen US-Banken haben im vierten Quartal vor allem von wachsender Aktivität an den Kapitalmärkten profitiert. Ihre Investmentbanking-Abteilungen waren nach einer längeren Malaise wieder stärker gefragt als Berater bei Fusionen und Übernahmen und Börsengängen. Auch im Wertpapierhandel und in der Vermögensverwaltung brummte das Geschäft. Den nachlassenden Rückenwind von der Zinsseite konnten sie damit mehr als ausgleichen. Die Aktien von JP Morgan, Citigroup, Goldman Sachs und Wells Fargo legen im vorbörslichen US-Handel allesamt zu.
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Auf die Schnelle: Chinesische Investoren mit Interesse an VW-Werk
+++Volkswagen: Chinesische Investoren haben einem Agenturbericht zufolge Interesse an deutschen Fabriken, die geschlossen werden sollen - insbesondere von Volkswagen. Der Wolfsburger Konzern wäre offen für einen Verkauf seines Werkes in Osnabrück an einen chinesischen Käufer, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine mit den Überlegungen des Konzerns vertraute Person. Bei Volkswagen war kurzfristig keine Stellungnahme zu dem Bericht zu erhalten. Gegenüber Reuters wollte VW „solche Spekulationen“ nicht kommentieren. Volkswagen prüft alternative Verwendungsmöglichkeiten für seine Werke in Dresden und Osnabrück im Rahmen eines Kostensenkungsprogramms zur Verkleinerung seiner deutschen Betriebe. Europas größter Autokonzern, zu dem Marken wie Porsche, Audi und Skoda gehören, hat angesichts der zunehmenden Konkurrenz durch chinesische Unternehmen Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Kurz vor Weihnachten gab der Konzern bekannt, dass das Werk Osnabrück nun länger als bisher veranschlagt, nämlich bis Spätsommer 2027, den T-Roc-Cabrio produzieren soll. Doch danach ist die Zukunft der Anlage mit ungefähr 2.300 Beschäftigten offen, und ein Verkauf wäre möglich. Ein Verkauf könnte nach Einschätzung eines Bankers einige Hundert Mio Euro einbringen und wäre damit für VW günstiger als eine Schließung.
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Analyse: Was, wenn die Fed bei den Zinsen 2025 eine Kehrtwende hinlegt?
Wie peinlich wäre es für die US-Notenbank, die Zinsen dieses Jahr zu erhöhen? Könnte sie eingestehen, dass die aggressiven Zinssenkungen des vergangenen Jahres - zuletzt noch im Dezember - ein Fehler waren und eine Kehrtwende hinlegen? Anleger beginnen über diese Idee nachzudenken. Gemäß den Fed-Funds-Futures liegt die Chance bei null, so die Daten von FedWatch. Doch es wird heftig darüber diskutiert. Dabei geht es nicht nur darum, ob die Wirtschaft in Schwung bleibt oder ob sich die Zoll-, Einwanderungs- und Steuerpolitik der neuen Trump-Regierung als Motor für die Inflation erweist, obwohl beides eine Rolle spielt. Im Kern geht es für die Anleger um eine wichtige Frage: Sind die Hürden für eine Zinserhöhung höher als für eine Zinssenkung? Oder anders ausgedrückt: Braucht die Fed mehr Beweise für eine Anhebung als für eine Senkung?
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Auf die Schnelle: Chinas Zentralbank sorgt für Liquidität nahe der Rekordhöhe
+++PBoC: Chinas Zentralbank hat dem Bankensystem eine rekordverdächtige Menge an Liquidität zugeführt, um die Nachfrage nach Bargeld zu befriedigen, während sie gleichzeitig versucht, den Yuan zu stützen. Die People‘s Bank of China (PBoC) pumpte über siebentägige Reverse-Repo-Geschäfte Liquidität im Wert von 959,5 Mrd Yuan (umgerechnet 130,9 Mrd Dollar) in das Bankensystem. Nach Angaben des lokalen Datenanbieters Wind handelte es sich dabei um die zweitgrößte Kapitalzufuhr dieser Art, die je verzeichnet wurde. Die Maßnahme ziele darauf ab, die Auswirkungen des Auslaufens der mittelfristigen Kreditfazilität (MLF) sowie fällige Steuerzahlungen und eine erhöhte Bargeldnachfrage vor dem Mondneujahrsfest auszugleichen, erklärte die PBoC in einer Mitteilung. Wind-Daten zeigten, dass im Januar MLF-Kredite im Wert von 995 Mrd Yuan fällig wurden. Die Nachfrage nach Bargeld steigt üblicherweise vor dem Mondneujahrsfest, da die Verbraucher Bargeld abheben, um Waren für das wichtigste chinesische Fest des Jahres zu kaufen. Angesichts der wiederholten Zusagen der PBoC-Beamten, die Geldpolitik weiter zu lockern, haben Ökonomen erwartet, dass die Zentralbank den Mindestreservesatz für Banken senken wird, was dazu beitragen würde, die Liquidität im Finanzsystem wieder aufzufüllen. Die Liquiditätsspritze vom Mittwoch erfolgt auch vor dem Hintergrund verstärkter Bemühungen der Zentralbank, den angeschlagenen Yuan zu stützen. Die Schwäche der Währung angesichts der allgemeinen Dollar-Stärke und der Besorgnis über mögliche US-Handelszölle hat die Sorge geschürt, dass sich die PBoC gezwungen sehen könnte, der Wirtschaft reichlich Liquidität zur Verfügung zu stellen, da die geldpolitische Lockerung den Abwärtsdruck auf die chinesische Währung weiter verstärken könnte.
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Banken: Deutsche Online-Bank von JP Morgan könnte Ende 2025 starten
JP Morgan treibt seine Expansion ins Privatkundengeschäft in Deutschland voran. Die geplante Online-Bank Chase soll gegen Ende 2025 oder Anfang 2026 an den Start gehen, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen. CEO Jamie Dimon will in ganz Europa im Bereich Online-Banking expandieren. Die Bank hat Chase bereits 2021 in Großbritannien an den Start gebracht.
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BoJ: Zinserhöhung soll nächste Woche erörtert werden
Die Bank of Japan (BoJ) will in der kommenden Woche eine mögliche Anhebung des Leitzinses erörtern. Ob dies aber wahrscheinlich sei, wollte der Vizegouverneur der BoJ aber nicht andeuten und sagte in einer Rede vor Wirtschaftsführern in der Präfektur Kanagawa: „Bei der Gestaltung der Geldpolitik ist es schwierig, aber unerlässlich, den richtigen Zeitpunkt zu bestimmen.“ Die Notenbank werde auf der Sitzung am 23. und 24. Januar auf der Grundlage der jüngsten Konjunktur- und Preisaussichten erörtern, ob der Leitzins erhöht werden soll oder nicht. Obwohl er eine Anhebung in der nächsten Woche nicht ausdrücklich ankündigte, sagte Ryozo Himino weiter, dass die Wirtschaft und die Inflation auf dem richtigen Weg seien, um das Ziel der Notenbank zu erreichen.
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Auf die Schnelle: Bund erwägt Komplettverkauf von Uniper
+++Uniper: Die Bundesregierung spielt laut einem Agenturbericht einen Komplettverkauf von Uniper durch. Wie Reuters unter Berufung auf Insider berichtet, hat der Bund für das von ihm gehaltene Paket von 99,12 % unter anderen den kanadischen Asset Manager Brookfield im Blick. Uniper lehnte auf Anfrage von Dow Jones Newswires eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Von Brookfield war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums sagte auf Anfrage dieser Nachrichtenagentur, dass man solche Spekulationen „wie üblich generell nicht kommentieren“ werde. Es gelte das Statement aus dem September 2024. Seinerzeit hatte das Finanzministerium mitgeteilt, dass sich der Bund gegenüber der EU-Kommission verpflichtet habe, seine Beteiligung an Uniper bis spätestens 2028 auf maximal 25 % plus eine Aktie zu reduzieren. Die Bundesregierung hatte den Energiekonzern nach dem Ende der russischen Gaslieferungen vor dem Zusammenbruch bewahrt und ist seit Dezember 2022 Mehrheitsaktionär. Im September 2024 hieß es vom Finanzministerium, eine Veräußerung über den Kapitalmarkt sei die zentrale Handlungsoption des Bundes zur Reprivatisierung von Uniper. Der Konzern wird derzeit mit rund 18,4 Mrd Euro bewertet. Laut Reuters ist ein Deal eher nach dem Sommer zu erwarten. Zunächst müsse der Bundestag ein Gesetz verabschieden, das Uniper eine Rückkehr zur Zahlung von Dividenden erlaube. In der Regierung werde erwartet, dass hierfür vor der Wahl zumindest noch ein Anlauf genommen wird. Eine Entscheidung sei aber wegen der kurzen Zeit bis zur Wahl ambitioniert, so Reuters unter Berufung auf Regierungskreise.
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Lane: EZB muss bei Leitzinsen Mittelweg finden
Die Europäische Zentralbank muss nach Aussage ihres Chefvolkswirts Philip Lane beim weiteren Zinskurs einen Mittelweg finden, der zu einer weder zu lockeren noch zu straffen Geldpolitik führt. In einem Interview mit der Zeitung Der Standard sagte Lane, dass der Inflationsrückgang (Dezember: 2,4 %) vor allem an niedrigeren Energiepreisen gelegen habe, dass nun aber auch die Dienstleistungspreisinflation zurückgehen müsse. Deutlich betonte Lane in dem Interview aber auch die Gefahr zu hoher Zinsen.
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Auf die Schnelle: Naspa zählt zu den nachhaltigsten Banken in Deutschland
+++Banken/ESG: Die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) hat die Annahmeschwelle für ihr über 12 Mrd US-Dollar schweres feindliches Übernahmeangebot für den kleineren Konkurrenten Banco Sabadell gesenkt. Wie die BBVA mitteilte, strebt sie nun „mindestens mehr als die Hälfte“ der effektiven Stimmrechte von Sabadell an. Dies bedeute, dass der Schwellenwert die von Sabadell zu diesem Zeitpunkt eventuell selbst gehalten Aktien nicht berücksichtigt, so BBVA. Die Mindestannahmeschwelle lag ursprünglich bei 50,01 % des Aktienkapitals von Sabadell. Die BBVA hatte im Mai eine feindliche Übernahme von Sabadell eingeleitet, nachdem das Management des kleineren Konkurrenten dem Vorhaben nicht zustimmen wollte. Das Geschäft muss noch von den spanischen Aufsichtsbehörden und den Sabadell-Aktionären genehmigt werden. Die spanische Regierung hat bereits Bedenken gegen das Vorhaben geäußert.
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Analystenbarometer: Europäische Midcaps günstig bewertet
+++Die kanadische Bank RBC hat das Kursziel für Schneider Electric von 195 auf 210 Euro angehoben und die Einstufung auf „Underperform“ belassen. Die Nachfrageperspektiven für europäische Investitionsgüterunternehmen erschienen 2025 positiver, so Analyst Mark Fielding. Das untermauere seine Erwartung eines beschleunigten Umsatzwachstums aus eigener Kraft des Sektors. Zudem liege die Branchenbewertung zwar über dem langjährigen Durchschnitt, das gehe aber auf wenige Einzelwerte zurück. Rund zwei Drittel der von ihm beobachteten Unternehmen würden mit Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis unter dem Zehnjahresschnitt gehandelt.
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PBoC: Zentralbank setzt Anleihekäufe wegen fallender Renditen aus
Die chinesische Zentralbank hat den Kauf von Staatsanleihen ausgesetzt. Mit dem Schritt reagierte sie darauf, dass die langfristigen Renditen in Erwartung einer weiteren geldpolitischen Lockerung neue Tiefststände erreicht haben. Die People‘s Bank of China begründete ihre Entscheidung mit der übermäßigen Nachfrage nach Staatsanleihen und erklärte, die Aussetzung sei in diesem Monat in Kraft getreten. Die Käufe würden zu einem geeigneten Zeitpunkt wieder aufgenommen, hieß es in einer Erklärung vom Freitag.
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Auf die Schnelle: BBVA senkt Annahmeschwelle für Banco-Sabadell-Übernahmeangebot
+++M&A: Die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) hat die Annahmeschwelle für ihr über 12 Mrd US-Dollar schweres feindliches Übernahmeangebot für den kleineren Konkurrenten Banco Sabadell gesenkt. Wie die BBVA mitteilte, strebt sie nun „mindestens mehr als die Hälfte“ der effektiven Stimmrechte von Sabadell an. Dies bedeute, dass der Schwellenwert die von Sabadell zu diesem Zeitpunkt eventuell selbst gehalten Aktien nicht berücksichtigt, so BBVA. Die Mindestannahmeschwelle lag ursprünglich bei 50,01 % des Aktienkapitals von Sabadell. Die BBVA hatte im Mai eine feindliche Übernahme von Sabadell eingeleitet, nachdem das Management des kleineren Konkurrenten dem Vorhaben nicht zustimmen wollte. Das Geschäft muss noch von den spanischen Aufsichtsbehörden und den Sabadell-Aktionären genehmigt werden. Die spanische Regierung hat bereits Bedenken gegen das Vorhaben geäußert.
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Czerwensky Wochenausblick: US-Großbanken eröffnen die Berichtssaison
+++Montag (13.01): Die Woche startet zunächst ruhig.
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FOMC-Protokoll: Fed dürfte Zinssenkungstempo reduzieren
Die Vertreter der US-Notenbank haben auf ihrer jüngsten Sitzung im Dezember einen eher falkenhaften Ton angeschlagen, wie das am Mittwochabend veröffentlichte Sitzungsprotokoll offenbarte. Die Vertreter der Federal Reserve sahen Risiken einer höher als erwartet ausfallenden Inflation - teilweise aufgrund potenzieller Zölle des designierten Präsidenten Donald Trump. Die Mitglieder des Offenmarktausschusses (FOMC) diskutierten über die Beständigkeit der Inflation, wobei es unterschiedliche Ansichten darüber gab, wo sich die Zinssätze im Jahr 2025 einpendeln könnten. Die Entscheidungsträger betonten, dass sich die Politik nicht auf einem vorgegebenen Weg befinde und sich in Reaktion auf die Daten und die umgesetzten Politiken der neuen Regierung entwickeln müsse.
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Munich Re: Naturkatastrophen kosten Versicherer 2024 rund 140 Mrd Dollar
Naturkatastrophen wie Hurrikane, Überschwemmungen und schwere Gewitter haben der Versicherungsbranche 2024 das drittteuerste Jahr seit 1980 beschert. Die versicherten Schäden beliefen sich auf etwa 140 Mrd US-Dollar nach 106 Mrd Dollar im Vorjahreszeitraum, wie aus dem Naturkatastrophenbericht des Rückversicherers Munich Re hervorgeht. Die Gesamtschäden betrugen 320 Mrd Dollar gegenüber einem inflationsbereinigten Vorjahreswert von 268 Mrd Dollar.
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Auf die Schnelle: China begibt Zentralbankpapiere in Hongkong
+++Devisen/China: Die People‘s Bank of China (PBoC) kündigte am Donnerstag an, dass sie in der kommenden Woche Zentralbankpapiere in Hongkong ausgeben wird, ein Instrument, das üblicherweise zur Stabilisierung des Yuan-Wechselkurses auf dem Offshore-Markt eingesetzt wird. Die Emission zielt darauf ab, die Renditekurve für Renminbi-Anleihen in Hongkong zu verbessern, so die PBoC in einer Mitteilung auf der Website der Hongkonger Währungsbehörde, die sich auf die offizielle Bezeichnung der chinesischen Währung bezieht. Sie kündigte die Ausschreibung von 60 Mrd Yuan (rund 8,18 Mrd US-Dollar) für Sechsmonatspapiere an, die am 15. Januar stattfinden und am 17. Januar abgerechnet werden sollen, und fügte hinzu, dass die Begebung dazu diene, das Angebot an Renminbi-Finanzprodukten mit hoher Bonität in Hongkong zu erweitern. Die geplante Emission einer großen Anzahl von Zentralbankpapieren in Hongkong dürfte die Offshore-Yuan-Liquidität abfließen lassen und Offshore-Yuan-Leerverkaufspositionen entgegenwirken, so das Economics Research Team von Goldman Sachs. Der Schritt der chinesischen Zentralbank kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Währung im Vorfeld der Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Donald Trump, der mit höheren Zöllen auf Importe aus China gedroht hat, erneut unter Druck gerät.
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Analyse: Warum Nvidia ein größeres Publikum ansprechen muss
Jensen Huang hat auf der Technologiemesse CES in Las Vegas diese Woche zwar das Publikum begeistert - allerdings nicht das „richtige“ Publikum. Der Mitgründer und CEO von Nvidia zeigte sich bei der Eröffnungsrede der jährlich stattfinden Messe in seltener Form und tauschte sogar seine typische schwarze Lederjacke gegen eine glitzernde ein. Huang nutzte die Gelegenheit, um Produkte wie neue Videospielprozessoren und sogar einen Supercomputer für Künstliche Intelligenz von der Größe eines großen Sandwiches vorzustellen. Außerdem kündigte er neue Anstrengungen im Bereich der humanoiden Roboter und selbstfahrenden Autos an, von denen er prognostizierte, dass sie die „erste Billionen-Dollar-Robotikindustrie“ sein werden.
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Waller: Fed könnte Leitzinsen 2025 weiter senken
Die US-Notenbank könnte ihre Leitzinsen nach Aussage von Fed-Gouverneur Christopher Waller 2025 weiter senken, weil sich die Inflation im Abwärtstrend befindet. In seiner Rede vor der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris sagte Waller, das US-Wirtschaftswachstum sei in den vergangenen Quartalen solide geblieben, während sich der Arbeitsmarkt 2024 abgeschwächt habe. Die sinkende Inflation werde wahrscheinlich dazu führen, dass die Fed ihre Geldpolitik lockern könne, so Waller. „Wenn sich der Ausblick wie von mir beschrieben entwickelt, werde ich weitere Senkungen unseres Leitzinses im Jahr 2025 unterstützen“, sagte Waller laut dem veröffentlichten Text.
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